Ausgabe ___ | March 29 2017
4. September 2018
Nordamerika Nachrichten
Dieser Newsletter informiert deutschsprachige Leser über aktuelle Entwicklungen und Trends im Hochschulwesen der USA und Kanada.
Themen dieser Woche:

  • Die Almanach-Ausgabe des Chronicle of Higher Education
  • Hochschulpolitisch relevante Handlungen der US-Regierung
  • Bildung vs. Ausbildung: Die Aufgabe von Hochschulen
  • Kurznachrichten
Liebe Leserinnen und Leser,

in dieser Ausgabe befassen wir uns ein weiteres Mal mit der neuen Almanach-Ausgabe des Chronicle of Higher Education und mit den bislang in ihrem Umfang überschaubaren hochschulpolitisch relevanten Handlungen der US-Regierung. Wir werfen zudem einen Blick auf einen Debattenbeitrag zur Aufgabe von (Hochschul)-Bildung und schließlich auf verschiedene Kurznachrichten der Woche. 

Ich wünsche Ihnen wie immer eine interessante Lektüre.

Stefan Altevogt
Die Almanach-Ausgabe des Chronicle of Higher Education
Nachdem wir in der vergangenen Ausgabe auf verschiedene finanzielle Aspekte in der US-amerikanischen Hochschulandschaft im jüngsten Almanach des Chronicle of Higher Education geblickt haben, schauen wir uns in dieser Woche Zahlen zu den Studierenden an.

An 326 Hochschulen (davon 192 öffentlich und 117 privat finanziert), die laut Carnegie Classification zu den „Doctoral Universities”, also den Forschungsuniversitäten des Landes gehören, waren knapp ein Drittel der Studierenden (32,9%) in den USA eingeschrieben und damit etwa so viele wie an den zweijährigen Community Colleges (31,5%). Die Carnegie Classification ist noch nach Forschungsintensität heruntergebrochen und kennt 115 Universitäten mit „highest research activity” (81 öffentlich und 34 privat), an denen 17,4% der Studierenden in den USA eingeschrieben sind. Auf die beiden anderen Kategorien – „high research activity” (74 öffentlich und 30 privat) und „moderate research activity” (37 öffentlich, 53 privat und 17 For-Profits) – entfallen dann noch einmal 8,6% bzw. 6,9%.

Das letzte Drittel wird im Wesentlichen durch drei Hochschultypen bestimmt, durch Hochschulen, deren höchster akademischer Grad ein Master’s Degree ist, und wo derzeit 22% aller Studierenden eingeschrieben sind, dann die vierjährigen „baccalaureate colleges”, wo noch einmal knapp 5% der Studierenden zu finden sind, und schließlich Hochschulen, die sowohl den Associate’s Degree, als auch den Bachelor’s Degree anbieten. Hier sind noch einmal knapp 5% der Studierenden eingeschrieben.

Wenn wir einen Blick auf die Hochschulen werfen, die derzeit am stärksten wachsen, fallen vor allem die jüngeren Mitglieder öffentlicher Hochschulsysteme ins Auge, wie etwa der Campus Merced der University of California (wir berichteten vor einigen Wochen), wo in den vergangenen zehn Jahren die Einschreibungszahlen um 470% in die Höhe geschossen sind. Die vier anderen Einrichtungen mit dreistelligem Wachstum über die vergangenen zehn Jahre sind die University of Washington at Bothell (241%), University of Hawaii-West Oahu (239%), die University of Washington at Tacoma (118%) imd die California State University at Channel Islands (112%).

Ein rasantes Wachstum ist auch im Bereich der Community Colleges zu beobachten, wo 19 Einrichtungen dreistellige Zuwächse über die vergangenen zehn Jahre verzeichneten, darunter der Terry Campus des Delaware Technical and Community College, der von 2.700 Studierenden in 2006 auf 14.500 Studierende in 2016 (427%) gewachsen ist.
Die „Platzhirsche der Einschreibungszahlen” sind allerdings nach wie vor die selben, nämlich im Bereich öffentlich finanzierter Forschungshochschulen die Texas A&M University mit fast 66.000 Studierenden, gefolgt von der University of Central Florida (64.000), der Ohio State University (60.000), Florida International University (55.000), University of Florida und Arizona State University (je 52.000). Im Durchschnitt haben die 192 gelisteten öffentlichen Forschungshochschulen knapp 25. Studierende.

Bei den privat finanzierten Forschungshochschulen ragen die Liberty University („Who?”) und die New York University mit 76.000 bzw. 51.000 heraus, gefolgt von der University of Southern California (44.000), Brigham Young University (34.000) und Boston University (33.000). Erst dann kommen gute Bekannte wie Harvard (30.000), Columbia (29.000), George Washington (27.000) und die University of Pennsylvania (25.000). Hier liegt der Durchschnitt der 117 Einrichtungen bei knapp 12.000 Studierenden, also etwas unter der Hälfte der Öffentlichen.

Bei den For-Profits fallen wie üblich zwei Dinge ins Auge. Einmal ist mit immer noch mehr als 131.000 Studierenden (es waren mal vor nicht allzu langer Zeit mehr als 250.000) die University of Phoenix nach Einschreibungszahlen deutlicher Tabellenführer, zum anderen liegt der Durchschnitt der mehr als 1.000 betrachteten Einrichtungen bei 1.100 Studierenden.

Je selektiver die Hochschulen, desto höher die Aussicht auf Studienerfolg, in den USA im Bereich der Undergraduate Education gemessen im Anteil derjenigen, die nach sechs Jahren ihren auf vier Jahre angelegten Abschluss erreicht haben („6-Year Graduation Rate”). Danach muss an der privaten Manhattan School of Music die Aufnahmeprüfung wohl am schwierigsten sein, denn man kommt hier auf 100%. Bemerkenswert ist zudem der Median der 6-Year Graduation Rate bei den knapp 1.000 in Betrachtung genommenen privaten Einrichtungen, der bei 57% liegt, also doch deutlich unter den oft zitierten Werten um die 95%, wie man sie von den „Ivies” kennt und einigen Liberal Arts Colleges wie Pomona, Bowdoin, Davidson oder Swarthmore.

Der Median der 6-Year Graduation Rate liegt bei 570 untersuchten öffenlichen Hochschulen knapp unter 48% und hier liegen erwartungsgemäß einige wenige Flaggschiff-Campi von Hochschulsystemen mit Werten um die 90% vorne (Berkeley, Ann Arbor, Los Angeles, Chapel Hill). Überraschend sind aber die unter 90% liegenden Werte von anderen, als sehr gut geführten Hochschulen wie etwa Urbana-Champaign, Madison oder Davis, die es auf Werte um die 85% bringen (Austin liegt nur bei 81%; Texas A&M bei 80%). Die For Profits schneiden im Hinblick auf Studienerfolg wenig überraschend deutlich schlechter ab. Hier liegt der Median der 137 Einrichtungen bei 24,1%.

Interessant ist schließlich auch ein Blick auf die Liste der öffentlich finanzierten Hochschulen, die einen größeren Teil ihrer Studierenden von „out of state” und zu entsprechen hohen Studiengebühren zu rekrutieren in der Lage sind, die also einen sehr guten Ruf haben. Abgesehen von lokal zu erklärenden Verwerfungen – die Haskell Indian Nations University in Kansas unterrichtet 81% „out-of- staters” – zeigt sich die Anziehungskraft von Einrichtungen wie der University of Vermont (75 % „out-of- staters”) auf die umliegenden Bundesstaaten. Andere Beispiele sind die University Alabama at Tuscaloosa (68%), die Delaware State University und die North Dakota State University (jeweils 66%).

Sie finden die Zahlen hier.

Sie finden den Almanach hier.

Hochschulpolitisch relevante Handlungen der US-Regierung
Gemessen am Getöse, das die Berufung von Betsy DeVos zur US Secretary of Education verursacht hat (hier vor allem die während ihrer Senatsbestätigung offensichtlich gewordene Ahnungslosigkeit im Hinblick auf die Aufgaben des von ihr zu leitenden Ministeriums), sind die Handlungen des Ministeriums bislang in ihrem Umfang eher überschaubar. Die ökonomisch wohl folgenreichste Entwicklung war ihr Signal an die gewinnorientierten Hochschulen des Landes, die von Obama eingeführte „gainful employment rule” wieder abzuschaffen, was wohl die Verschuldung vor allem der Studierenden erhöhen wird, die es sich am wenigsten leisten können. Das Editorial Board der New York Times schrieb dazu Ende August: „Say this for Betsy DeVos: The secretary of education has shown an impressive commitment to rescuing her friends in the for-profit college business from pesky measures to rein in their predatory behavior.”

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Gail Collins hatte es ebenfalls in der New York Times zwei Wochen vorher mit den folgenden Worten beschrieben und dabei auch die Ferne der Ministerin zu den vom Bildungsministerium eigentlich zu lösenden Problemen skizziert: „We keep being told that Donald Trump was elected because working-class Americans were worried that their kids wouldn’t be able to move up in the world. And now DeVos is making it easier for those very same kids to be cheated when they try to prepare for a career. It’s quite a story, just as DeVos is quite a gal. Probably the first secretary of education with a $40 million family yacht that’s registered in the Cayman Islands, presumably to avoid American taxes.”

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Zum Ende der Sommersemesterferien hat sich dann das Bildungsministerium in das sensible Feld der Fragen begeben, wie Hochschulen mit Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens umzugehen haben. Die New York Times berichtete am 29. August von neuen, im Bildungsministerium derzeit vorbereiteten Richtlinien, entsprechende Verfahrensvorschriften an die Hochschulen aus der Zeit der Obama-Administration zurückzudrehen und gegenüber den Rechten mutmaßlicher Opfer die der mutmaßlichen Täter zu stärken. Es heißt: „The new rules would come at a particularly sensitive time, as major institutions such as Ohio State University, the University of Southern California and Michigan State University deal with explosive charges that members of their faculty and staff have perpetrated serious sexual misconduct. But for several years, higher education administrators have maintained that sexual misconduct rules pressed by the Obama administration unnecessarily burdened them with bureaucratic mandates that had little to do with assault or harassment, and men’s rights groups have said the accused have had little recourse.”

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An einer anderen Stelle ist jetzt auch das U.S. Justice Department hochschulrelevant geworden, nämlich durch seine Unterstützung einer gegen Harvard University anhängigen Klage, man würde dort bei Zulassungsentscheidungen gegen Bewerber mit asiatischem Migrationshintergrund diskriminieren. Es heißt in einem Beitrag auf Inside Higher Education mit Hinweis auf die möglicherweise dahinter liegende Motivation des Justizministeriums: „The U.S. Justice Department on Thursday filed a brief to formally back a lawsuit that charges Harvard University with discriminating against Asian American applicants. (…) The brief cites existing Supreme Court rulings, which permit colleges to consider race in admissions, and says that Harvard is going beyond the limits established in those rulings. Many legal observers have believed that the department ultimately hopes to use the case to challenge those Supreme Court rulings. And with the retirement of Justice Anthony Kennedy from the Supreme Court, many legal experts doubt that a majority of justices in the future will back affirmative action in college admissions.”

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Bildung vs. Ausbildung: Die Aufgabe von Hochschulen
Vergleichsweise wenige Menschen haben ein zwingendes Talent, also die eine außergewöhnliche Begabung, die sie Tennisprofi, Erfinderin oder Mathematikprofessorin werden lässt. Vielleicht noch etwas häufiger findet man bereits an Wiegen gesungene Karrierverläufe, also Bauerssohn zu Bauer, Bankierssohn zu Bankier und Unternehmerssohn zu Unternehmer. Der Regelfall ist aber ein anderer und wie für den Regelfall ein Bildungssystem idealerweise funktionieren sollte, ist nachhaltig umstritten. Umso mehr, als sich Berufsbilder in einem rasanten Tempo zu verändern begonnen haben und heutige Berufseinsteiger mit hoher Wahrscheinlichkeit aus einem Berufsbild in den Ruhestand gehen werden, das es heute so noch gar nicht gibt. Vom Liedgut an der Wiege ganz zu schweigen.

In einem Beitrag für The Globe and Mail bezieht Steven Murphy, Präsident und Vizekanzler des Institute of Technology der kanadischen University of Ontario, zu dieser Debatte Stellung und zitiert einige Tendenzen, mit denen man in Kreisen von Unternehmensberatern rechnet. Danach sei die Automation bei Weitem noch nicht ausgereizt. Bei 60% aller beruflichen Tätigkeiten seien weitere Automatisierungen im Umfang von 30% technisch machbar und weltweit könne man sich durchaus vorstellen, dass die Hälfte aller bislang von Menschen beruflich ausgeübten Tätigkeiten von Robotern erledigt werden könnten.

Auf der anderen Seite würden aber neue Beschäftigungsfelder entstehen: „A white paper by Royal Bank of Canada reports that the Canadian economy is forecast to have 2.4 million job openings in the next three years. But those jobs will be different from the existing ones as 50 per cent of jobs will undergo a skills overhaul.” Die Frage stelle sich also, wie das Bildungssystem Schülerinnen und Studierende geeignet auf eine Zukunft vorbereiten könne, deren derzeit einzig erwartbare Konstante der rasche Wandel sei. Gemeinsam mit Joseph Aoun, Präsident der Northeastern University und Autor des Buchs „Robot-Proof”, sei Murphy der Ansicht, dass bestimmte menschliche und nicht automatisierbare Fähigkeiten mehr und mehr in den Mittelpunkt rücken würden. Es heißt: „The so-called soft skills of critical thinking, creativity, collaboration, communication, empathy and social perceptiveness, among others, are what makes humans unique in the age of automation.” Dieser „humanics” getaufte Bereich sei der beste Weg, gegenüber Maschinen einen Wettbewerbsvorteil zu behalten.

Zudem, so Murphy, müssten Hochschulen in engem Kontakt mit der Wirtschaft oder anderen Einsatzfeldern von Ausbildung ihre jeweiligen Angebote aktuell und relevant halten und dafür sorgen, dass aus der Ausbildung ein „lifelong learning” werde. „This creates a challenge for higher-education institutions to be creative in providing offerings focused on adult workers, at a time and pace that makes the most sense for the learner.”

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Kurznachrichten
In einem mit „Avital Ronell and the End of the Academic Star” überschriebenen Beitrag befasst sich der Literaturwissenschaftler Lee Konstantinou von der University of Maryland aus Anlass einer derzeit anhängigen Klage eines Studierenden gegen seine Professorin Avital Ronell mit dem folgenden Paradox: Auf der einen Seite zeige der Vorfall das Ende des „Star Systems” in den US-amerikanischen Geisteswissenschaften, zu dem neben Ronell auch Namen wie Slavoj Žižek, Judith Butler und Cornel West gehörten, auf der anderen Seite wachse angesichts des Bedeutungsverlusts der Geisteswissenschaften das Bedürfnis nach Prestige. Dies sei aber der falsche Weg: „Humanists sometimes argue as if finding the right method or rectifying our theories will make state legislatures and skeptical journalists appreciate our value. Find the right combination of words, and new students will flock to literary studies. Make the right plea to your dean, and administrators won’t build that new stadium and instead toss us a few tenure lines. Find the right adviser, and perhaps your success will be assured.”

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Das Edmonton Journal meldet die Veröffentlichung einer Rangliste kanadischer Hochschulen durch die Firma Twitter, derzufolge McGill University mit 127.000 „followers” derzeit Rang eins einnehme und dabei die University of Waterloo und die University of Alberta mit jeweils 80.000 „followers” auf die Plätze verwiesen habe. Mit in der Spitzengruppe seien Western University und Concordia University mit jeweils 70.000 „followers”.

Sie finden die Meldung hier.

Die New York Times befasst sich in einem Beitrag mit den Bedürfnissen der „iGen”, also der neuen Generation von Studierenden, die mit den Produkten der Firma Apple aufgewachsen sind und vorzugsweise in sozialen Medien leben. Weil sich Hochschulen in den USA vor allem als ein Teil der Dienstleistungsindustrie verstehen, heißt es: „They [die iGen bzw. Gen Zers] are driving shifts, subtle and not, in how colleges serve, guide and educate them, sending presidents and deans to Instagram and Twitter.”

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Inside Higher Education meldet einen Versuch der University of California in Santa Cruz, dem zu Semesterbeginn wieder akkut gewordenen Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Studierende Herr zu werden. Es heißt: „Dave Keller, executive director of housing services, emailed employees this week informing them that several hundred students remain on a waiting list for university housing for the upcoming fall quarter, which begins Sept. 22. He asked faculty and staff to open their homes to these in-limbo students.”

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Inside Higher Education meldet die Suspendierung eines Jura-Professors an der Emory University in Atlanta wegen des angeblichen Gebrauchs rassistisch konnotierter Sprache. Es heißt: „The professor, Paul Zwier, director of Emory’s Center for Advocacy and Dispute Resolution, has since expressed remorse but also doubt as to whether he actually used that term (although he’s indicated he planned to use it in a subsequent lecture about a case explicitly involving the N-word).”

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