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Ausgabe 170, April 2019
Inhalt
Liebe GAIN-Community,  

Souvenirs aus Potsdam und Orlando! Unsere erste GAIN Award 2018-Gewinnerin Dr. Katharina Schultebraucks ist zurück aus Potsdam. Katharina hatte im Start-up-Pitch auf der GAIN18 eine Woche Start-up-Mentoring und Coaching an der Universität Potsdam gewonnen. Lesen Sie im Interview, welche Erfahrungen und Impulse Sie aus Brandenburg mit nach New York gebracht hat. Und GAIN hat an der 17th Annual Conference der National Postdoc Association am letzten Wochenende in Orlando teilgenommen. Beirätinnen und Programmleitung haben kreative Ideen für die GAIN19 im August in San Francisco mitgebracht!  

In unserer April-Ausgabe stellen wir Ihnen den Start-up-Hub der TU München vor, blicken in die Personalpolitik der Universität der Bundeswehr München und zeigen, wie Sie mit Design Thinking erfolgreicher sein können. 

Fröhliche Feiertage, happy Pesach & Easter,

Charlotte Droell und Dietrich Wolf Fenner
Inside GAIN
Save-the-Date: GAIN19 vom 23. - 25. August 2019 in San Francisco

Die GAIN19 Jahrestagung wird vom 23. bis 25. August 2019 in San Francisco stattfinden. Wir erwarten über 400 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit hochrangigen Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft austauschen werden. Weitere Informationen folgen in den nächsten Wochen.

Mehr Details finden Sie auf der GAIN Website
GAIN18 Award: Gewinnerin des Start-up-Pitchs zu Gast in Potsdam

Die Psychologin Dr. Katharina Schultebraucks hatte auf der GAIN18 den Start-up-Pitch gewonnen.  Mit ihrer Idee eine Telemedizin-App für Traumakranke aufs Smartphone zu bringen, überzeugte sie in Boston eine Experten-Jury. Der Preis war dotiert mit einer Woche Coaching und Mentoring an einer deutschen Hochschule. Jetzt war sie für eine Woche zu Gast bei Potsdam Transfer, dem Gründerzentrum der Universität Potsdam. 


Wir haben ihr nach ihrer Rückkehr ein paar Fragen gestellt:

Cheers to Careers: Vernetze Dich mit deutschen Wissenschaftlerinnen in Deiner Region!
 
Wissenschaftler-Stammtische sind regionale, informelle Netzwerktreffen von deutschsprachigen Forscherinnen und Forschern, die im Ausland leben. Sie dienen zum Austausch von Erfahrungen rund um den Auslandsaufenthalt, Karrieremöglichkeiten und der Planung für eine Rückkehr nach Deutschland. Die Stammtische werden von GAIN gemeinsam mit der GSO organisiert.

Bei Interesse E-Mail anwissenschaftler-stammtisch@gso-gain.org
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News
Spitzenpersonal: Dual Career und Gleichstellung an der Universität der Bundeswehr
 
Wie findet eine Hochschule der Bundeswehr gute Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler? Was sind die Problemstellungen mit denen sich eine militärisch orientierte Universität auseinandersetzen muss? Meriet Niehuss leitet seit 2005 als erste Frau die Universität der Bundeswehr München. Im Gespräch mit Forschung und Lehre spricht die Präsidentin darüber wie die Hochschule besondere Strategien anwendet, um sich in der Suche nach Spitzenpersonal, gegen Konkurrenz wie LMU und TU München durchzusetzen. Auch in Fragen der geschlechtlichen Gleichstellung und Dual Career ist die Universität besonderen Herausforderungen gegenübergestellt. Frauen sind öfters vom Wort "Bundeswehr" abgehalten und reagieren erst gar nicht auf Ausschreibungen. Insbesondere Wissenschaftlerinnen aus den Geisteswissenschaften erwarten eine militärisch und männlich geprägte Kultur an der Hochschule und schrecken von Bewerbungen zurück. Mit Imagekampagnen und taktischem Vorgehen versucht die Präsidentin diesem Bild entgegen zu wirken. Ein lesenswertes Interview, das einen tiefen Einblick in das Innere einer Hochschule der Bundeswehr bietet:
 
Kreative Räume: Das Start-up-Hub der TU München

Der Hyperloop ist ein Hochgeschwindigkeitstransportsystem, indem Kapseln mit nahezu Schallgeschwindigkeit durch eine Röhre geschossen werden. Der schnellste Kapsel-Prototyp wurde in einem Gründerzentrum der TU München entwickelt und gewann 2018 den Musks Hyperloop-Wettbewerb in Kalifornien. Aber nicht nur das Team um den Hyperloop ist sehr erfolgreich. In keiner anderen deutsche Universität gib es soviele Ausgründungen wie an der TU München. Im Startup-Monitor 2018 ging sie zum zweiten Mal in Folge als beste Universität aus einem Ranking der Gründerzentren deutscher Hochschulen hervor. Dass sie so erfolgreich ist, liegt an dem besonderen Start-up-Ökosystem. Studenten werden vom Konzept bis zum Börsengang begleitet. Beratung, Erstellung eines Businessplans, besondere Lehrpläne und die Vernetzung mit Investorennetzwerken bieten ein Umfeld, indem Ideen ausprobiert und umgesetzt werden. Der Artikel beschreibt anschaulich, wie die Ökonomien deutscher Gründerzentren an den Universitäten funktionieren und warum dieses Modell so erfolgreich ist:

Business Insider: Das deutsche Stanford: Wie die TU München zur Schmiede für Millionen-Unternehmen wurde

Der Start-up-Monitor gibt einen guten Einblick, wie es um die Gründerszene in Deutschland bestellt ist. Es lohnt sich hineinzuschauen:  Start-up-Monitor 2018

Meet-a-Politician: Ernst Dieter Rossmann über die Wissenschaftkommunikation
 
Meet-a-Politician war eines der interakiven Formate der GAIN18 Jahrestagung in Boston, um mit  Politikerinnen ins Gespräch zu kommen. Teilnehmer hatten die Möglichkeit, kritische Fragen an die Politiker zu stellen oder nach deren Karrierewegen zu fragen. Auch der Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung im Bundestag, Ernst Dieter Rossmann (SPD), war zur GAIN18 gekommen. In einem Gastbeitrag spricht Rossmann darüber, wie Wissenschaft besser kommuniziert werden kann und stellt verschiedene Vorschläge zur Diskussion. Er spricht sich für eine Stärkung des Dialogs zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft aus.  Der Beitrag wurde im Tagesspiegel veröffentlicht:
 
Hochschulstandort: Dem demografischen Wandel entgegen

Rekord - noch nie haben so viele junge Menschen in Deutschland studiert wie heute! Doch nicht alle der insgesamt 263 Hochschulstandorte sind am Wachsen. Entgegen dem allgemeinen Trend schrumpfte 2017 jede sechste Hochschule. Eine Studie des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat unter dem Arbeitstitel " Dem demografischen Wandel entgegen. Wie schrumpfende Hochschulstandorte internationale Studierende gewinnen und halten" die Hochschulstandorte in Deutschland untersucht. Sinkende Studierendenzahlen gab es vor allem an ostdeutschen Hochschulen. Gleichzeitig verbuchten viele dieser Hochschulen ein Plus bei den internationalen Studierenden. Eine Gruppe also, die es zu stärken gilt. Mit einem Drei-Stufen-Plan spricht die Studie Empfehlungen aus, die die schrumpfenden Hochschulen stärken soll. Der Spiegel stellt die Studie vor:

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Quick & Useful
Karrierebeschleuniger: Was bringt eine  Alumni-Mitgliedschaft?

Alumni, die in Netzwerken aktiv sind, werden zu Konferenzen geladen oder erfahren schneller von Ausschreibungen. Was ist der Vorteil von Alumni-Netzwerken? Die Sueddeutsche bespricht die Absolventen-Netzwerke: 

Hessische Hochschulen: "In kaum einem Bundesland ist Wissenschaft so weiblich"

Wenn Tanja Brühl ihr neues Amt als Präsidentin der TU Darmstadt im Oktober 2019 antreten wird, werden drei der fünf hessischen Hochschulen von Frauen geleitet. Im  Interview spricht die angehende Präsidentin  über die Reize einer Technischen Universität, führungsstarke Frauen und ihre Prinzipien zur Konfliktlösung:

Design Thinking: Wie das Sprechen uns beeinflusst 

Schon kleine Anpassungen im Sprechverhalten können bewirken, dass man erfolgreicher wird. Das sagt Bernard Roth, Professor für Ingenieurwesen an der Universität Stanford und akademischer Direktor von Stanfords Hasso Plattner Institute of Design. Welche Wahl der Worte den Erfolg versprechen, lesen Sie hier:

Business Insider: Wenn ihr diese 2 Worte aus eurem Vokabular streicht, seid ihr erfolgreicher
Arbeitsrealitäten: Worauf Postdocs sich einstellen sollten

Postdoktorale Studien beschreiben in der Regel die Phase zwischen der Promotion und der Professur. Doch sichere Stellen sind rar. Academics empfiehlt sich für alle Fälle einen Plan B zu überlegen:

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Opportunities
TU Darmstadt - Career Bridging Grant

You are a Ph.D. student or a postdoc planning your next career step? You would like to apply for external funding to finance your own position but need to financially bridge the time up to the potential funding start? The Career Bridging Grant closes financial gaps between two career steps for candidates currently working at or aiming to work at TU Darmstadt. It provides short-term financial support for highly qualified candidates, who apply for funding with good prospects of success. The Career Bridging Grant secures financial support during the application process and thus facilitates a smooth transition to the next career step. Apply for one of our Career Bridging Grants.
 
Further information as well as the application form can be found at: www.tu-darmstadt.de/postdocs

Application deadline: 15th of May, 2019
BMBF - Green Talents Award 2019

Das "Green Talents - International Forum for High Potentials in Sustainable Development" zeichnet jedes Jahr Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem Bereich der Nachhaltigkeitsforschung aus. 
Wie können wir ideale und gesunde Lebensbedingungen auf der ganzen Welt schaffen, wenn der globale Klimawandel die heutigen Volkswirtschaften und Lebensgewohnheitenherausfordert? Wie können wir die Ressourcen unseres Planeten für zukünftige Generationen erhalten? Wie kann die Forschung zu mehr Nachhaltigkeit beitragen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Wettbewerbs "Green Talents - International Forum for High Potentials in Sustainable Development". Sie sind eingeladen, sich als kreative Wissenschaftlterin und aufgeschlossener Wissenschaftler mit Ihrem eigenen Projekt zu bewerben und Ihre Forschung der Öffentlichkeit zu präsentieren.

BMBF: Green Talents Competition 2019

Bewerbungszeitraum: 8. April - 22. Mai 2019

Gerda Henkel Stiftung - scholarships for postdocs

The Gerda Henkel Stiftung is offering research scholarships for postdocs. A research scholarship serves the implementation of an individual research project. An institutional connection is not necessary. The funding period is generally between one and 24 months.

Deadline: June 12, 2019

VolkswagenStiftung - Förderangebot: Künstliche Intelligenz. Ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen

Die Initiative zielt im Kern auf gemeinsame, integrative Forschungsansätze der Gesellschafts- und Technikwissenschaften. Vor dem Hintergrund der unter dem Begriff "Künstliche Intelligenz" stattfindenden aktuellen und sich abzeichnenden Entwicklungen sollen ausgehend von Gegenwartsdiagnosen neue Sichtweisen und Erkenntnisse mit Blick auf die Zukunftsgestaltung der Gesellschaft wie auch der Technologie ermöglicht werden. Das Förderangebot richtet sich primär an Gesellschafts- und Technikwissenschaftler(innen) aller Karrierestufen nach der Promotion, die sich in interdisziplinären Forschungsverbünden den Herausforderungen im Spannungsfeld Künstliche Intelligenz und Gesellschaft widmen. Die Einbindung geisteswissenschaftlicher Disziplinen ist möglich.


Stichtag: 4. Juli 2019
VolkswagenStiftung - Förderpreis für die beste wissenschaftliche Nachwuchspublikation

Die Ausschreibungsphase für den Opus Primum Förderpreis der VolkswagenStiftung, mit dem alljährlich die beste wissenschaftliche Nachwuchspublikation ausgezeichnet wird, hat begonnen - das Preisgeld beträgt 10.000 Euro.  Ob Geistes- oder  Gesellschaftswissenschaften, Kultur- oder Naturwissenschaften, Informatik, Erziehungs- oder Musikwissenschaften - nicht das Fachgebiet ist entscheidend für die Auswahl zum  Opus Primum . Einzig, dass eine deutschsprachige Publikation gut lesbar geschrieben, einem breiten Publikum verständlich und von hoher wissenschaftlicher Qualität sein muss, ist Voraussetzung, um für den Förderpreis infrage zu kommen.


Einreichungen sind bis zum 15. August 2019 möglich
Freigeist-Fellowship der VolkswagenStiftung

Ein Freigeist-Fellow - das ist für die VolkswagenStiftung eine junge Forscherpersönlichkeit,
 die neue Wege geht, Freiräume zu nutzen und Widerstände zu überwinden weiß. Sie schwimmt - wenn nötig - gegen den Strom und hat Spaß am kreativen Umgang mit Unerwartetem, auch mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten. 
Die Initiative wendet sich an Nachwuchswissenschaftler(innen) aus allen Disziplinen. Ziel der Stiftung ist es, die Durchführung außergewöhnlicher Forschungsprojekte zu ermöglichen und einen substanziellen Beitrag zur Etablierung verlässlicher Karrierewege für die kommende Wissenschaftlergeneration zu leisten.


Stichtag: 10. Oktober 2019
Schneller an die Spitze - Fast Track to Tenure

Die Leibniz Universität Hannover  will exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs fördern, geeignete Professorinnen und Professoren frühzeitig erkennen und an die Universität binden.

Im Fall der erfolgreichen Einwerbung einer Nachwuchsgruppe in den Förderlinien Emmy Noether-Programm (DFG), ERC Starting Grant (EU), Sofja Kovalevskaja Preis (AvH) sowie Freigeist-Fellowships (VolkswagenStiftung) soll die Möglichkeit einer Tenure-Track-Professur bereits im Rahmen der Antragstellung geprüft werden.

Hier finden Sie Informationen über das Forschungsprofil und das Fast Track-Programm der Leibniz Universität Hannover. 
Humboldt Research Fellowship for Postdoctoral Researchers

Humboldt Research Fellowship for Postdoctoral Researchers: Junior researchers in all disciplines can carry out their own research project in cooperation with an academic host of their choice at a research institution in Germany. 


Applications can be submitted online at any time.
DFG - Research Grants 

(Eigene Stelle): Junior and senior researchers can realize a research project at a research institution in Germany. The program provides support in modular form: depending on the project, it is possible to apply for funding for your own position, for assistants' positions or for a visiting researcher. 

Applications can be submitted to the DFG at any time
Emmy Noether Programme

Dreaming of a university teaching career? Planning to continue your academic career in Germany even after your funding comes to an end? Through its  Emmy Noether Programme , the  Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) helps outstanding young researchers in all subject areas qualify as professors - without the need for the usual postdoctoral thesis qualification ("Habilitation" in Germany): stipend-holders head their own research group and assume teaching duties.
Applications can be submitted at any time.

Weitere Programme finden Sie auf der GAIN Webseite.
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GAIN ist eine Gemeinschaftsinitiative der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), des  Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Deutschen  Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Fraunhofer-Gesellschaft, die Deutsche Krebshilfe  e.V., die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungseinrichtungen, die Max- Planck-Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft, die Studienstiftung des deutschen Volkes e.V. und die Hochschulrektorenkonferenz  sind assoziierte Mitglieder.
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