Die kanadische Regierung hat sich in der Vergangenheit mehrfach kritisch zu Missständen in Saudi-Arabien und zur Politik der dortigen Regierung geäussert, was diese wiederum dazu bewegt hat, Förderungen für internationale Studierende aus diesem Land in Kanada zurückzufahren und sie dazu aufzufordern, das Gastland rasch zu verlassen.
Ein Beitrag im Globe and Mail zitiert jetzt Paul Davidson, Präsident von Universities Canada, mit der Einschätzung, dass zwar einige stark betroffene Hochschulen wie etwa die University of Toronto, Queens University oder die University of Alberta zwischen 45% und 55% ihrer saudischen Studierenden verloren hätten, dass aber die Auswirkungen nicht den befürchteten katastrophalen Umfang erreicht hätten, nachdem auch die politischen Wogen etwas geglättet worden seien.

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Ein Beitrag auf CBC News geht der Frage nach, welche Auswirkungen die Verhaftung einer hochrangigen Mitarbeiterin der chinesischen Firma Huawei durch kanadische Behörden und die auch allgemein wachsenden Spannungen zwischen den beiden Ländern auf die Budgets kanadischer Hochschulen haben könnten. Matthias Ruth, Vice-President of Research an der University of Alberta (UofA), wird mit der Einschätzung zitiert, dass allein die UofA 170 Vereinbarungen mit chinesischen Firmen zu Forschung, Lehre und allgemeiner Zusammenarbeit habe und dass sich ein möglicher Streit zwischen der Regierung in Ottawa mit Huawei in vielen anderen Bereichen der Zusammenarbeit mit China niederschlagen könne. Er wird mit den Worten zitiert: „We’re all part of a larger ecosystem of entities of universities of researchers that collaborate with each other. It might send a signal to some of the other relationships that we have. We’re not there yet. We’ll watch it very carefully.”

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