Vom 21. bis 29. Januar öffnet der 19.
BOOT im Messe Düsseldorf
seine Tore.
Michel, Julia und Stéphane würden sich freuen, Sie auf unserem Stand Nr. D89
in
Halle 3
willkommen zu heißen und hoffen, Sie dort zahlreich begrüßen zu dürfen!
Für weitere Informationen zu dieser Messe (Zugang, Programm usw.), klicken Sie auf das Bild.
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Andrew bricht zu neuen Horizonten auf!
Unzählige Erinnerungen und Emotionen haben wir in den ersten 8 Jahren unseres großen Abenteuers - erst den Bau und dann den Betrieb der WAOW - miteinander geteilt und ich möchte mich von unserem Direktor Andrew Laughlin verabschieden. Eine Ära endet und andere werden darauf folgen. C'est la vie!
Andrew war bis heute immer der rechte Mann am rechten Fleck, der sein Wissen und seine ganze Energie zum Erfolg dieses Projekts eingesetzt hat. Er, der Verrückte, der ohne zu zögern zu meinem Angebot "ja" gesagt hat. Sicher waren wir damals, er wie ich, wohl beide arglos. Und ich denke heute, dass wir beide diese verrückte Herausforderung nicht bedauern. Im Gegenteil, wir sind zu Recht stolz darauf.
Andrew, ich DANKE DIR GANZ HERZLICH, auch im Namen von Julia und Gérard. Wir wünschen Dir, dem geborenen Seemann, und Deiner Familie Mast- und Schotbruch und gutes Gelingen bei Deinen neuen Vorhaben.
Michel Deville
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FESPO MESSE - Zürich
Bekommen Sie freie Eintrittskarten
Die Messe für Ferien und Reise FESPO findet vom 26. - 29. Januar 2017 in der Messe Zürich statt. Hier finden Sie viele Ideen für Ferien und Freizeit.
Wie jedes Jahr begrüßt Sie unser Team am Stand Nr. 6023.
Möchten Sie zu dieser Messe kommen? Dann fordern Sie kostenlose Eintrittskarten an, indem Sie auf der Webseite der Messe (Messelink) folgende Infos angeben:
Gutschein-Code:
f175efs4j
Stand Nr.: 6.023
Einfach bestätigen und ihr Ticket ausdrucken. Das ist alles!
Dieses Angebot gilt nur für 2 kostenlose Eintrittskarten pro Mailadresse.
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Wiedersehen, Erinnerungen, Emotionen!
Seit langem denke ich an ihn, beinahe jeden Tag, aber vor Allem wenn ich die WAOW erwähne! Unglaublich! Und ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, denn wir hatten uns seit der ersten Kreuzfahrt im April 2012 nicht mehr wiedergesehen - so dachte ich... Aber er sagte mir ohne Vorwurf: "Nein! Seit der Montage der Masten im Herbst 2011".
Da war er, auf der Durchfahrt nach Bali, von seinem Heimathafen Sulawesi weit entfernt. Umarmungen, Freudenbekundungen, Tränen in den Augen (vor allem ich), Lächeln von Gleichgesinnten, Erinnerungen an unvergessliche Momente, die wir geteilt haben.
Er, das ist Hadji, das Genie der Baukunst der Pinisi, der indonesischen Holzboote. Hadji, schweigsam, zurückhaltend und doch stolz sagen zu können, dass die WAOW das größte und schönste Schiff ist, das er je gebaut hat.
Von Anfang an haben wir viel zusammen durchgemacht. Wir erinnern uns, dass er sogar im Gefängnis war wegen Neid und politischer Denunziation. Aber er war es, der das Projekt 7 Monate später wieder aufgenommen hat und er war vom Wohlwollen seiner Götter, und folglich der Gottgefälligkeit dieses Schiffes überzeugt.
Gemeinsam mit ihm hatten wir das Glück zu sehen, wie dieses verrückte und großartige Projekt wuchs und Wirklichkeit wurde. Von ihm kann man das Unmögliche verlangen: einen so großen und in seiner Form so ungewöhnlichen Schiffsrumpf zu bauen - er hat es geschafft!
Er allein hat alle Lösungen gefunden, um den Traum eines ahnungslosen Abendländers - nämlich ich - zu erfüllen. Diesen Traum können nun all diejenigen teilen, die mit der WAOW auf den indonesischen Meeren segeln.
Deshalb vielen Dank Hadji! Danke von ganzem Herzen! Und ich bin sicher, dass Du weißt, was ich meine, wenn ich "von ganzem Herzen" sage.
Michel Deville
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Misool, es
geschehen
tatsächlich Wunder!
Es gibt leider oft schlechte Nachrichten bezüglich der Zukunft der Meere und Ozeane. Deshalb ist es uns eine wahre Freude, hier mit Ihnen eine gute Nachricht zu teilen:
2005, unter der Schirmherrschaft des Yayasan Misool Badeftin (YMB) gesponsert vom Misool Eco Resort, dem Misool Liveaboard Partnership (zu der die WAOW gehört), von Tauchern und einer hiesigen Subvention, wurde zunächst ein Gebiet um Misool eingegrenzt, um dort einen VOLLSTÄNDIGEN Schutz zu erreichen, der auf folgenden Regeln basiert:
- ein Pachtvertrag mit den Gemeinden vor Ort, um den kommerziellen Fischfang und den Haifischfang wegen deren Flossen zu unterbinden.
- die Anstellung von Rangern, deren Ausrüstung und ganzjährige Wartung
- die Zustimmung der Raja Ampat Regierung, dieses Gebiet zum offiziellen Reservat für Haie und Mantas zu erklären.
Schon seit 2007 ist Mark Allen, Zoologe und Meeresbiologe der Murdoch Universität von Perth, beauftragt, eine erste Schätzung der Biomasse und der Menge der verschiedenen Arten in diesem Gebiet abzugeben. Seine 2013 erarbeitete zweite Schätzung wurde gerade veröffentlicht. Daraus ergibt sich, dass die Biomasse um 250 % gestiegen ist und dass die Haibevölkerung 25 mal größer geworden ist!
Das bedeutet, dass man es kann, wenn man es nur will. Dies wurde zum Vorteil der einheimischen Bevölkerung gemacht, die weiterhin für den Eigenbedarf fischt und dafür entschädigt wird, dass sie keine Fische zum Weiterverkauf fängt. Dies ist auch ein Vorteil für Tauchtouristen, die, um ihrer Leidenschaft zu frönen, den Tauchsport untadelig ausüben und somit zur Finanzierung und zum Fortbestand dieses Projekts beitragen.
Im Dezember 2016 hatte ich persönlich das Glück, in diesem Gebiet zu tauchen und konnte so die verblüffende Realität dieses Experiments feststellen, vor allem bei einem Tauchgang, bei dem ich das Gefühl hatte, in einem Katalog der Meeresarten zu schweben, sowohl was die Menge als auch die Artenvielfalt angeht.
Dies erinnert mich an dasselbe Experiment, das vor mehr als 30 Jahren auf den Philippinen durchgeführt wurde. In einem limitierten Bereich (30 x 200 m) hatte ein Amerikaner die Zusage vom Chef der Insel Cabilao, das vollständige Fisch- und Tauchverbot erwirkt. Zunächst gab es Auseinandersetzungen zwischen ihm und der Behörde einerseits und den Fischern andererseits. Aber nach nur zwei Jahren verlangten die Fischer eine zweite Zone, weil es für sie so profitabel war, in der Nähe der ersten zu fischen.
Daraus kann man den Rückschluss ziehen, dass die Natur eine außergewöhnliche Regenerationskraft aufbringt, wenn man sie in Ruhe lässt. Dies ist nutzbringend für diejenigen, die akzeptieren, von ihr zu leben, indem sie sie respektieren.
Michel Deville
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